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Blick in die Zukunft gewagt

"Science-Truck" am Gymnasium St. Mauritz

Wie werde ich in Zukunft leben? Welche Zukunftstechnologien werden unseren Alltag prägen?
Wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen? Antworten auf diese Fragen bekamen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Mauritz unlängst in einer rollenden Ausstellung: Der „Touch-Tomorrow-Truck“, der seit gut einem halben Jahr gesponsert durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung durch Deutschland fährt, hat erstmalig in Münster Halt gemacht. Mehr als eine Woche stand der Truck auf dem Schulhof des Gymnasiums und versetzte die Schülerinnen und Schüler mit einer topaktuellen und zugleich futuristisch anmutenden Science-Ausstellung ins Staunen: Beim Betreten des Trucks fühlte man sich um etliche Jahre in die Zukunft versetzt. Der Truck bot auf zwei Etagen Einblicke in die Technologien von morgen, die unsere Lebens- und Arbeitswelt maßgeblich beeinflussen werden.
So konnten die Lernenden durch Aufsetzen einer 3D-Brille mittels „Virtual Reality“ in eine interaktive, virtuelle Umgebung eintauchen, sie konnten einen humanoiden Roboter programmieren und sich mit Hilfe einer „Augmented Reality“-Brille an den Arbeitsplatz der Zukunft setzen. Dabei befindet sich in den Brillengläsern ein Display, das Informationen über die Umgebung bzw. den nächsten Arbeitsschritt anzeigt. Darüber hinaus wurden die Gymnasiasten über „Smarte Textilien“ informiert und sie konnten ein Fortbewegungsmittel der Zukunft, den sogenannten „Hyperloop“ in einem Modell ausprobieren. An insgesamt acht Stationen bekamen die Schülerinnen und Schüler Informationen über verschiedene Zukunftstechnologien und waren eingeladen, diese aktiv auszuprobieren und sich mit den Einsatzmöglichkeiten auseinanderzusetzen und diese auch kritisch zu hinterfragen.
Das neuartige didaktische Konzept des Trucks beinhaltete darüber hinaus umfassende Informationen über mögliche Wege in eine naturwissenschaftliche Ausbildung oder in ein Studium im MINT-Bereich. Und auch der Gender-Aspekt kam nicht zu kurz. Es wurden Karrieren von Wissenschaftlerinnen aufgezeigt, die maßgeblich an der Entwicklung der neuen Technologien mitgewirkt haben.
Die Schülerinnen und Schüler, die den Truck besucht haben, waren begeistert. Das konnte man an den hochzufriedenen Gesichtern der Schüler ablesen, als sie aus dem Truck in die Gegenwart zurückgekehrt sind. Und die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Maja (Jahrgangsstufe 11) gefiel am meisten das Spiel „Mindball“, bei dem man mit Hilfe der Gedanken einen Ball steuern musste. „Ich fand den Besuch im Science Truck sehr interessant“, meinte sie, „da man einen Einblick in die Technologie der Zukunft bekommen konnte und gesehen hat, was alles möglich sein wird.“ Und für Samuel (Klasse 7) waren die Virtual-Reality-Brillen ein echtes Highlight. Auf die Frage, ob er den Truck noch einmal besuchen würde, entgegnete Samuel: „Komm bitte noch mal zurück, es war supertoll!“
Die Technologien, die die Schülerinnen und Schüler im „Touch-Tomorrow-Truck“ bestaunen konnten, werden sicherlich in Zukunft aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein. Und gewiss werden einige später auch aktiv daran mitarbeiten, dass sich diese Technologien weiterentwickeln und unser Leben hoffentlich positiv beeinflussen werden.

Elmar Knocks

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