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Jugend forscht: Preis für die schöpferisch beste Arbeit

Forschertrio vom Gymnasium St. Mauritz im Landeswettbewerb erfolgreich

Tom Becker, Sophia Paul und Thomas Schwartze mit ihrer Versuchsapparatur (Foto: IHK/Grundmann)

Eine großartige Auszeichnung für ein Forscherteam des Gymnasiums St. Mauritz: Beim Landeswettbewerb Jugend forscht, der kurz vor den Osterferien erstmalig digital durchgeführt wurde, haben Tom Becker aus der Q2, die letztjährige Abiturientin Sophia Paul, sowie Thomas Schwartze (letztjähriger Abiturient vom Kardinal von Galen-Gymnasium) den Preis des Ministeriums für Schule und Bildung für die schöpferisch beste Arbeit des Wettbewerbs gewonnen. Der Preis wurde in der digitalen Feierstunde am 24.03. vom Referatsleiter für MINT im NRW-Schulministerium Guido Opheys verliehen.
Zuvor hatten die drei Nachwuchsforscher auf dem Regionalwettbewerb Jugend forscht Münsterland im Februar den 1. Platz im Fachbereich Physik errungen.

In ihrer Arbeit zum Thema Strukturen im Seifenschaum hat das Trio ein Phänomen untersucht, das man auch im heimischen Spülbecken beobachten kann: Bewegt man ein flaches Gefäß mit durchsichtigem Boden auf dem Wasser mit Seifenschaum schnell hin und her, so ordnen sich die Schaumbläschen überraschenderweise in langen Ketten hintereinander an. Die drei Jungforscher konnten mit Hilfe einer selbstgebauten Apparatur die Strukturen im Seifenschaum unter Laborbedingungen erzeugen und genauer unter die Lupe nehmen. Damit konnten sie Erklärungsansätze für die Entstehung der Ketten finden und neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Strukturbildung in Schäumen gewinnen. Da dieses Phänomen in der Fachliteratur bisher noch nicht erwähnt wurde, beschritt das Team mit seinen Forschungen sozusagen physikalisches Neuland.

Mit dem Preis, der die originelle Forschungsfrage und die kreative Herangehensweise der drei Jungforscher auszeichnet, werden die Mühen der letzten Wochen und Monate belohnt, die die drei auf sich genommen haben. Wegen des Lockdowns musste die Forschungsarbeit aus der Schule nach Hause verlegt werden und konnte nur noch aus der Distanz vom Betreuungslehrer Elmar Knocks begleitet werden. Das Team hat ein großes Maß an Eigenständigkeit und jede Menge Durchhaltevermögen bewiesen. Zu dem großartigen Erfolg gratulieren wir sehr herzlich.

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