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Zum "Sündenfall" des 20. Jahrhunderts

Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 75 Jahren

Im Rahmen von zwei einstündigen Gedenkgottesdiensten gedachte die Schulgemeinde des Gymnasiums St. Mauritz, vertreten durch die Jahrgangsstufen Q2 und EF sowie Q1 und 9, der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar vor 75 Jahren.

Der ideologisch begründete und mit "deutscher Gründlichkeit" vollzogene Massenmord an den europäischen Juden, für den der Begriff "Auschwitz" exemplarisch steht, bildet das dunkelste Kapitel in der nationalen Geschichte unseres Volkes ab.

Daraus erwächst für die nachfolgenden Generationen die moralische Verpflichtung dafür zu sorgen, dass Antisemitismus, Rassismus und der Diskriminierung von Minderheiten in jedweder Form in Gegenwart und Zukunft keine Chance eingeräumt wird und die Würde des Menschen, so wie es Artikel 1 unseres Grundgesetzes vorsieht, auch in der der polarisierten gesellschaftlichen Realität des Hier und Jetzt  unangetastet bleibt.

Für die Vorbereitung und Durchführung sei den Mitwirkenden aus dem Geschichte-Zusatzkurs Q2 Z3 und unserem Schulgeistlichen Hendrik Drüing herzlich gedankt.

Die beiden Gedenkgottesdienste werden durch eine Installation ergänzt, die Audio- und visuelle Materialien enthält und von einem Geschichte-Grundkurs Q2 konzipiert worden ist.

Diese Installation ist für die Mitglieder der Schulgemeinde über mehrere Tage in der Kapelle zugänglich und lädt zu stillem Gedenken ein.

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