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Lernzeiten – Aufgaben statt Hausaufgaben

An allen drei Langtagen sind einstündige Lernzeiten in den Unterricht integriert. Die Aufgaben, an denen die Schüler in den Lernzeiten arbeiten, dienen der Nachbereitung des Unterrichts. Sie ersetzen weitestgehend – Ausnahmen sind das Vokabellernen und das individuelle Wiederholen für eine Klassenarbeit – die Hausaufgaben in den Hauptfächern. Die Aufgaben werden von den Schülerinnen und  Schülern in den „Schulplaner“ eingetragen. So haben sowohl die Lehrer, welche die Lernzeiten betreuen, als auch die Eltern die Möglichkeit, sich einen Überblick über die behandelten Unterrichtsinhalte und die gestellten Aufgaben zu verschaffen.

In den Nebenfächern wird auf das Stellen herkömmlicher  Hausaufgaben verzichtet. Stattdessen wird quartalsweise in jeweils einem der Nebenfächer (in der 5. Klasse sind das Biologie, Erdkunde, Politik und Religion) eine Projektaufgabe gestellt, an der die Schüler außerhalb des Unterrichts selbständig oder auch in Gruppen arbeiten.

Gestaltung einer Lernzeit

In einer Lernzeit wird jede Klasse in zwei Gruppen, die beide in unterschiedlichen Räumen betreut werden, aufgeteilt. Hierbei wird darauf geachtet, dass in etwa gleich viele Jungen und Mädchen in einer Gruppe sind. Um eine ruhige und produktive Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten, ist der Arbeitsprozess ritualisiert. Es gibt am Anfang eine Phase absoluter Stille für eigenständiges Arbeiten und Lernen sowie in der zweiten Hälfte eine Phase, in der Hilfe zur Lösung einer Aufgabe von den Schülerinnen und Schülern erbeten werden kann.