Sonntag, den 08. Juli 2018

Abitur-Entlassfeier bei Sonnnenschein

Erfolgreiche Abiturientia am Gymnasium St. Mauritz

Das gute Wetter machte es möglich, die Verleihung der Abiturzeugnisse unter freiem Himmel stattfinden zu lassen.

Große Freude beim Überreichen der Abiturzeugnisse bei Schulleiterin Anke Wilkens, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern: hier Schülersprecher Moritz Müller.

Konnten stolz auf die erreichte Leistung sein: die sieben "Einsnuller" (v.l.n.r.) Ole Jostes, Marie Kremer, Helen Marx, Johanna, Brückener, Antonia Brand, Moritz Müller und Christopher Mempel.

Alle Zeichen auf Sonne! Der Samstagmorgen des 7. Juli 2018 schien wie gemacht für diesen festlichen Tag: Bereits zum feierlichen Gottesdienst lachte die Sonne über Münster und erhellte den Kirchenraum der Pfarrkirsche St. Petronilla in Handorf mit besonderem Licht. Durch die liturgische Feier führte Schulseelsorger Markus Tüshaus, der das Abitur-Motto „ABI VEGAS“ zum Anlass nahm, den Schülerinnen und Schülern für ihr weiteres „Spiel des Lebens“ alles Gute zu wünschen.Zum ersten Mal konnte die anschließende Vergabe der Abiturzeugnisse auf dem neu gestalteten Schulhof und damit vor der besonderen Kulisse des ehrwürdigen Schulgebäudes stattfinden.Nach einer Begrüßung durch Schulleiterin Anke Wilkens und Grußworten der Schülervertretung und des Vorsitzenden der Schulpflegschaft, Robert Fraude, betonten die Schülersprecher Peter Lehrke und Moritz Müller in ihrer Rede die Besonderheiten ihrer Jahrgangsstufe, die sich hinsichtlich einiger pädagogischer Neuerungen, aber auch im Ehrgeiz und dem Zusammenhalt der einzelnen Mitglieder gezeigt habe. Sie dankten ausdrücklich der Schulleitung und dem Bistum Münster als Schulträger für die besondere technische Ausstattung, die ihnen zur Verfügung stand, und kamen zu dem Schluss, mit allem, was sie aus der Schulzeit mitnehmen, nun selbst das Leben in die Hand nehmen zu können.

Diese Aspekte sprach auch Dr. Birgit Beile-Meister an, die stellvertretend für die Eltern der Absolventinnen und Absolventen neben allen in Noten bezifferbaren Leistungen vor allem Schlüsselqualifikationen wie Belastbarkeit, Effizienz, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit hervorhob, zu deren Erlangen die Schule einen maßgeblichen Teil beigetragen habe. In der Rede der Schulleiterin wurde das Motto des international einflussreichen Programmierers Paul Graham hervorgehoben, nämlich Ruhe zu bewahren in den wichtigen Entscheidungen des Lebens und herauszufinden, was man wirklich will. Die Beherzigung dieses Lebensmottos, so Wilkens, ermögliche es am Ende, hervorragende Leistungen zu bringen. Sie betonte auch, dass das Erreichen des Abiturs zwar ein wichtiger Punkt im Leben, prägend aber vor allem die Zeit davor sei, die gemeinsam erlebt werde und gemeinsam zum Erfolg führe. Sie gab den Abgängern mit auf den Weg, im Leben neugierig zu bleiben.
Der Erfolg dieser Jahrgangsstufe lässt sich am Ende aber doch beziffern. So hatten von 79 Schülerinnen und Schülern 26 eine „Eins vor dem Komma“ und sieben gar die Durchschnittsnote 1,0 (Antonia Brand, Johanna Brückener, Ole Jostes, Marie Kremer, Helen Marx, Christopher Mempel, und Moritz Müller).
Auszeichnungen gab es für einige besondere Leistungen in Naturwissenschaften und Mathematik sowie für die beste Abitur-Leistung im Deutsch-Leistungskurs.
Für eine Abrundung des festlichen Rahmens sorgten nicht zuletzt Musiklehrerin Uta Hertel mit ihrem Schulorchester und als Solo-Pianist Abiturient Marcel Lauer.
Beim anschließenden Sektempfang sowie auch beim Abiball, der am Abend im Hotel Mövenpick stattfand, herrschte eine heitere und gelöste Stimmung, denn an diesem Samstag standen ja alle Zeichen auf Sonne!

Thorsten Müller