Montag, den 02. Oktober 2017

Matheteam mit guten Leistungen

Mauritzianer beim Bonner Mathematikturnier

Erstmalig nahmen Schüler des Gymnasium St. Mauritz am Bonner Mathematikturnier teil, das jährlich vom Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn, der niederländischen Radbound Universiteit Nijmegen sowie der belgischen Universiteit Leuven ausgerichtet wird. In diesem Jahr fand es am 29. September in der CAMPO Campusmensa Poppelsdorf statt. Die Herausforderung bei diesem Turnier liegt in seinem besonderen Turniermodus. In Abgrenzung zu anderen Mathematik-Wettbewerben auf Spitzenniveau, wie zum Beispiel der Mathematik-Olympiade oder dem Bundeswettbewerb Mathematik, handelt es sich beim Bonner Mathematikturnier um einen Team-Wettbewerb. Alle teilnehmenden Schulen schicken ein Team aus fünf Schülerinnen und Schülern mit hervorragenden mathematischen Fähigkeiten ins Rennen, die gegeneinander antreten, um in fairem Wettstreit die Besten unter ihnen zu ermitteln.

Das Turnier gliedert sich in die "Staffel", die vormittags stattfindet und den Nachmittagswettbewerb "Sum of Us". Bei der Staffel arbeitet sich jedes Team innerhalb von 60 Minuten durch einen Satz von 20 Aufgaben. Im besten Fall findet das Team die richtige Lösung und erhält dann sofort die Anzahl der Punkte, die für diese Aufgabe vorgesehen ist, gutgeschrieben. Es geht sofort weiter mit der nächsten Aufgabenstellung. Durch die permanente Sichtbarkeit der Punktestände aller Teams entsteht großer Zeit- und Gegnerdruck. Hier zeigt sich, wie gut ein Team zusammen Mathematik betreiben kann.

Das GSM-Team aus Sophia, Ole, Michael, Max und Benny (EF und Q2) reiste bereits am Vortag des Turniers an, um sich auf das Turnier vorzubereiten. Bis spät abends wurde gemeinsam mit je einem Team aus Köln und Hannover an den niveauvollen Aufgaben der Vorjahre gearbeitet. Einem guten Start in den unbekannten Aufgabentyp am Nachmittag folgte die große Frustration und Unsicherheit am Abend. Nichts ging mehr, keine Aufgabe konnte mehr gelöst werden und man fragte sich, ob man am Folgetag überhaupt mithalten könne. Doch alle Sorgen waren unbegründet.

Unser Team präsentierte sich im Wettkampf gut abgestimmt, zielstrebig, clever und legte dabei einen Blitzstart hin. Unter allen 64 Teams reckte der Schiedsrichter des GSM-Teams als erster die Punktekarte für die erste gelöste Aufgabe in die Höhe. Nach dem Vormittagswettbewerb lag das Team auf einem sehr guten 17 Platz. In der Gesamtwertung belegte das Team einen guten 28. Platz.

Fabian Berk