Montag, den 05. Februar 2018

Teambildung und produktive Planungsarbeit auf der Jugendburg

Ein Bericht über die SV-Fahrt nach Gemen

Auch in diesem Jahr fand wieder eine SV-Fahrt statt. Aus jeder Mittelstufen-Klasse konnte je ein Klassensprecher mitfahren. Jede Stufe aus der Oberstufe durfte fünf Stufensprecher mitschicken. Ziel dieses Jahr war für den 29. und 30. Januar 2018 die Jugendburg Gemen.
Zweck der SV-Fahrt ist es, mit Schülern aus allen Jahrgangsstufen Ideen für die Zukunft der SV und der gesamten Schülergemeinschaft zu entwickeln.

Nach der Anfahrt mit dem Bus war ein erstes Treffen in der Großgruppe angesagt, bei dem das Kennenlernen im Vordergrund stand. Spaßige Namensspiele bewirkten, dass sich die Klassen- und Stufensprecher untereinander kennenlernten und die Stimmung sehr gut war.
Danach informierten die begleitenden SV-Lehrer Frau Schöpping und Herr Berk die SV über die geplante Medienordnung, die das Schülerleben verändern wird. Dabei wurden Kritik und Verbesserungsvorschläge an dem Entwurf gesammelt. Diese Ergebnisse werden dann seitens der Schüler in die Schulkonferenz einfließen.
Es folgte eine Pause, in der die Schüler auf dem schönen Gelände spazieren gingen, sich an eines der Gewässer setzten oder Fußball spielten.
Nach dem Mittagessen wurden die Zimmer bezogen und die Zimmer der anderen begutachtet.
Es ging weiter mit einer Aufteilung der Schüler in Kleingruppen. Eine Gruppe befasste sich mit Events, die die SV in Zukunft auf die Beine stellen könnte. Eine weitere Gruppe nahm sich eine bessere Verteilung der Schulpullis, die Kunstrasenplatz-Regelung und das SV-Brett vor. Die letzte Gruppe beschäftigte sich mit der Wiederbelebung des Nachhilfe-Systems „Schüler helfen Schülern“. In großer Runde gab es dann eine Reflexion der Ergebnisse. Dabei wurden Nachfragen geklärt, die neuen Ideen diskutiert und Verbesserungen vorgeschlagen.
Nach diesem Nachmittagsprogramm gab es Abendessen, das wie jede Mahlzeit von allen zusammen im Burgkeller eingenommen wurde.
Nach einer kurzen Pause präsentierte Helen das spielerische Abendprogramm, das bei allen auf viel Anklang stieß. Es ging darum, bei Wettkämpfen genau in der Mitte zu liegen, was der Gemeinschaft und dem Team-Gedanken innerhalb der SV sehr guttat. Weil alle Lust auf mehr hatten, wurden noch Spiele wie „Mord in der Disco“ gespielt.
Da die Bettruhe immer näher rückte, mussten alle auf ihre Zimmer gehen. Auf einigen Zimmern entstanden Kleingruppen, die nicht nach Jahrgangsstufen aufgeteilt waren und bis in die Nacht Karten spielten.

Am nächsten Morgen mussten die Zimmer geräumt werden, bevor es Frühstück gab. Es folgte ein theoretischer Programmpunkt von Moritz, der der SV das Stellen von Anträgen näherbrachte.
Danach wurde über Aktionen diskutiert, bei denen die Schule als Ganze mitmachen könnte. Befürwortet wurde eine Sammelregistrierung für die „Deutsche Knochenmarkspende“, eine öffentliche Mitarbeit bei „Schule ohne Rassismus“ wurde vorerst abgelehnt.

Bevor es mit dem Bus zurück an den Wersebeckmannweg ging, wurde in der Großgruppe ein Fazit unter die Fahrt gezogen.
Es wurde nach Meinung aller eine gute Balance zwischen Spaß und Produktivität gefunden. Weder die Zusammenfindung als Gruppe noch die Arbeit für die Zukunft der SV und der Schule kamen zu kurz.

Johann Osewold, Q1