LEBEN ENTDECKEN

Schulseelsorge

Gemeinsam mit allen Menschen, die in unserer Schule leben und arbeiten, möchte die Schulseelsorge ihren Beitrag zur Gestaltung des Schullebens leisten. Vorausgesetzt ist ein Verständnis kirchlicher Schulseelsorge, das eine ganzheitliche Mitsorge für das Gelingen menschlichen Lebens meint. Sie nimmt die Realität heutiger Rahmenbedingungen von Schule und die Lebensumstände von Schülern ernst. In der Gestaltung wird deutlich, dass Schule nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensort ist. Das Leben bleibt nicht draußen vor der Schultür.  Schule darf nicht so tun, als wenn es das nicht gäbe, oder noch schlimmer: als würde das womöglich den Schulablauf stören!

Mädchen und Jungen bringen ihre Fragen an das Leben mit, sind Suchende, erfahren Glück und Leid, Trennung, Schmerz und Tod,  die erste Liebe, mögen den Fußballverein, haben Stress mit den Eltern und die ersten Pickel.  Von unserem Glauben, von unserem christlichen Menschen- und Gottesbild, vor diesem Hintergrund wollen wir Antworten gemeinsam suchen, die Schmerzen gemeinsam aushalten und die Freude zusammen genießen. Ziel unserer Schule ist es, durch den Dienst, den alle in der Schulseelsorge Beteiligten als Christen aus ihrer Glaubensüberzeugung heraus für das Schulleben leisten, zur Humanisierung der Schule beizutragen.

Dabei soll deutlich werden, dass hier nicht nur der Religionsunterricht mit seinen FachlehrerInnen in der Verantwortung steht. Alle pastoralen Handlungsfelder (Diakonie/ Verkündigung/ Liturgie) sollen beachtet werden, wobei sich immer wieder Schwerpunkte aus den aktuellen Notwendigkeiten der Schule ergeben.

In der Begleitung der Menschen und der Gestaltung des Schullebens ergeben sich diese Bereiche:

 

 

  • Gottesdienstgestaltung (regelmäßige Gottesdienste für Klassen und Kurse, Gottesdienste aus besonderen Anlässen, ökumenische Gottesdienste und Andachten, die allesamt gemeinsam vorbereitet werden)
  • Schulgebet
  • Kontaktstunden in den Klassen und Kursen
  • Tage religiöser Orientierung (in den Stufen EF und QI)
  • Friedensgang nach Telgte am Aschermittwoch (gestalteter Bittgang)
  • Sozialpraktikum (Compassion) in der Stufe EF
  • Einübung in die Meditation (eigener Meditationsraum)
  • Besondere Gestaltung der Zeiten im Kirchenjahr (Adventsingen, Frühschichten, etc.)
  • Solidaritätsprojekte zum Aufbau einer gerechteren Welt (Unterstützung der "Gemeinschaft der Kleinen Prophetinnen und Propheten" und der Gruppe „Turma do Flau" in Brasilien)
  • Beratung, Einzelseelsorge, Trauerbegleitung
  • Exkursionen (Synagoge, Kirchen, Museen)
  • Fahrten zu Orten des Glaubens und der Begegnung (Taizé, Kirchentage, WJT)
  • Kooperation mit der Jugendkirche „Effata" in Münster
  • Gäste im Unterricht (Auseinandersetzung mit Lebens- und Glaubensfragen)
  • Vortragsveranstaltungen zu bestimmten Themen
  • Angebote für das Kollegium